Satire

Satirische Schreibweisen

Es gibt annähernd so viele Bestimmungen der satirischen Schreibweise, wie es Satiriker gibt, und keine Bestimmung trifft auf die Gesamtheit der Satiren zu. Ihre Gegenstände, Mittel und Funktionen wandeln sich im Laufe der Geschichte. Es ist daher unmöglich, sie scharf von der Komik, der Parodie und der Polemik zu trennen.

Satire kann folgende Funktionen haben (nicht alle müssen im Einzelfall gleichermaßen gegeben sein):

Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung (Hyperbel), kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise (Bathos), verzerrt Sachverhalte, vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand (Antiphrasis) und gibt ihren Gegenstand der Lächerlichkeit preis. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie, Travestie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus. Insofern sich die Satire auf eine Idealvorstellung beruft, kann sie sich auch des Pathos bedienen.

Eine wichtige Form der Satire ist der satirische Roman, in der die Satire als fiktionales Narrativ auftritt. Sehr häufig ist hier die Form des Reiseberichts in der ersten Person oder einer Reisebeschreibung in der dritten Person, wobei die Hauptfigur oft sehr naiv erscheint (siehe Erzählperspektive). Es können entweder die naiven Erwartungen der Hauptfigur an die Welt mit der Wirklichkeit, die sie erlebt, kontrastiert werden, oder die von ihr bereiste Welt kann satirisch mit anderen Formen literarischer oder philosophischer Weltdarstellung kontrastieren.

Satire tritt häufig als Mittel der Polemik auf. In öffentlichen Debatten und im gelehrten Disput kann sie ein Mittel sein, einen Gegner bloßzustellen. Dabei greift sie nicht direkt mit Sachargumenten an, sondern geht den indirekten Weg der Kontrastierung, bei dem einem Zuhörer oder Leser der Kontrast zwischen Wirklichkeit und Ideal augenfällig wird. In dieser Funktion ist sie Teil der Streitkunst (Eristik).

Aus Wikipedia dem Online Lexikon

Ich werde in diesem Blog von Zeit zu Zeit das Mittel der Satire nutzen, die Phantasie – die mir zu eigen ist,  und den Sprachstil den ich verwende, der über seine Charakteristik, den Duktus zeigen soll der im Prinzip Shakespeare zu eigen war, den man seitens der Wissenschaft indes, als von einer einzigen Persönlichkeit gegeben anzweifelt, um meine Jagd auf Kur mit etwas mehr Pepp – auch an Literaturfreunde, herantragen zu können.

Technisch will ich versuchen solcherlei Arbeit in einem separaten Menü über einzubindende Untermenüs zu verlinken. Dabei wird der Suchende seinen Mauszeiger eine kurze Weile über dem Hauptmenü „Satire“ verweilen lassen, um die einzelnen Unterme-nüs zu sehen und je nach Wahl, anklicken zu können.

Bernhard (Der Helle) Malinkewitz

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