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Aus den Lexika der Rechtsirrtümer (1)


Lokales in und aus Übach-Palenberg (1)

Übach-Palenbergs zersplitterte Feuerwehren

115000 Euro verschludert ?

Da kam mir dieser Tage doch eine recht ansehnlich gemachte Wurfsendung auf den Tisch. Die UWG hatte geschrieben. Mir war beim Lesen allerdings doch ein wenig mulmig, zumute.Ich selbst war eine ganze Reihe von Jahren im Bergbau beschäftigt. War Bergmann und Schlosser und hatte später noch etwas hinzugelernt. Da ich offenbar trotzt ewiger Überschichten und sehr viel Hausarbeit (ich hatte gebaut) immer noch zuwenig Arbeit hatte, war neben dem Umstand einer ehrenamtlichen Tätigkeit, als Fußballtrainer für die Jugend in meinem Dorf, die einer Parteimitgliedschaft mit erworbenem Mandat für den Stadtrat, so etwas wie Ehrensache.Jetzt aber sah ich rot, ich, der ich keineswegs jemals »Schwarzseher« war, ich war beständig positiv optimistisch im Leben stehend, sah die Feuerwehr einer der Siedlungen der Stadt angeprangert – nein, nicht die Feuerwehr, obwohl ihr die rote Farbe ohne Zweifel, gut steht, ich sah Verwaltungsmenschen »angeprangert«, und zwar im Zusammenhang mit Vorgängen in der Verwaltung die Feuerwehr der Siedlung Boscheln betreffend. Und meine Schlußfolgerung, ich nehme sie hier vorweg, war »Schwarzsehen« – für die Stadt.Als ich noch im Rat der Stadt in der ich damals lebte arbeiten durfte, saßen mir gegenüber auf den Stühlen der Stadtverordneten immer jene Menschen deren politische Farbe als rot gilt. Wir hatten im Ggs. zu meinem heutigen Wohnort Übach-Palenberg, allerdings immer nur zwei Parteien im Rat. Wie dem aber auch sei, rot, zu sehen, aufgrund der Klagen der Menschen der UWG, bedeutete in diesem speziellen (Lese-) Fall, daß ich von ungewöhnlichen, mehrfach roten Vorgängen erfuhr, die mich abwechseln »rot« sehen ließen und dann »schwarz« – für die Menschen der Stadt.Da hatte man in der Verwaltung wohl immer noch die roten Kameraden in der Seele oder wie sonst wäre es zu erklären, daß die Feuerwehr einer ganz kleinen Siedlung, trotz vielfacher Spargedanken und neuer Disziplin bei der Vergabe von Aufträgen oder deren Ausführung, womöglich auch noch entgegen der klaren Richtline des Rats der Stadt den Boschelanern eine Feuerwehrumgebung spendierte die weder den Disziplinen der Stadtordnung noch der Disziplin der Verwaltungsangestellten entsprechen kann.

Boscheln hat jetzt aber eine Umgebung für die eigene Feuerwehr und eine Feuerwehr selbst, die in keinem Vergleich, zu den anderen Ortschaften der Stadt stehen kann – die schier alle größer sind und von denen insgesamt bestimmt auch mehr Geld ins Steueraufkommen der Stadt eingebracht wird.

Ob es darum geht?

Ob damit schon die Gründe für den Ärger der entstanden ist aufgezählt sind?

Oder geht es um Disziplin.

Um Treue.

Um Verantwortungsbewußtsein.

Um Ehrlichkeit im Dienst.

Um Beamte die einen demokratischen Wechsel der Regierung zu verdauen haben.

Um sehr sehr viele Jahre »rotes regiert sein«, und den damit verbundenen Gewöhnungen.

Hatte man vielleicht seitens der Verwaltung in den roten Jahren mehr heimlich Befugnisse, sah man seitens der »roten Regierung« vielleicht gerne darüber hinweg wenn die »Fachleute« ohne zu fragen etwas »für die Stadt machten« …

Vielleicht waren die Filz-Heinzchen zu betrübt oder die fachliche Qualität der neuen, Regierenden angezweifelt?

Was immer, so etwas darf nicht sein.

Selbst der größte Holzkopf, Eigenbrödler oder Lokalpatriot (Boscheln), wird soviel Ehre besitzen, zu wissen, daß da etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen war …?

Bernhard Malinkewitz

selbst in England wird z.B. bei der Hochzeit des Enkels der Königin gespart.Beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Boscheln indes nicht.Dort, gibt man mehr Geld aus.Anstatt 450000 € wie ursprünglich vereinbart, will man nun 565000 € zahlen, das sind mindestens 115000 € zuviel wie ich glaube.
Wie es aussieht konnte man bis zum Erscheinen des Flugblatts der UWG – aus dem ich mein Wissen beziehe, wofür ich den Machern – wirklich, herzlich dankbar bin, nicht feststellen, wer denn nun solche Mehrkosten, zu verantworten hat.
Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, daß weder die Ausschüsse noch der Rat involviert wurden.
Bei Entscheidungen die Ausgaben betreffen welche höher als 50000 € sind, muß ganz zwingend, der Rat der Stadt eingeschaltet werden, nur der ist der von der Stadtbevölkerung gewählte – Souverän!
Fehler und Sonder- oder Zusatzwünsche von Architekten oder Bauwerkern und Mitgliedern der Feuerwehr selbst – die einen Mehrkostenzustand von über 176 % manifestieren, sind ein Skandal.
Daß nicht nur die – wie ich erstmals denke, beachtlich gut aktivierte UWG – erwartet, daß die Verursacher oder Schuldigen, zur Verantwortung gezogen werden, sondern die normalen Bürger dieser Stadt ebenso – ist für mein Denken, eine glasklare Selbstverständlichkeit.
Und wenn es keinerlei schriftliche Aufträge gibt, aus welchen man ersehen könnte, wer wann, was gemacht hat, dann ist der Skandal sogar in der Nähe von Unregelmäßigkeit, jedenfalls glaube ich sogestalt denken zu dürfen.
Was der Nothaushalt ist, wissen viele Bürger vielleicht oftmals nicht, der »Ausgleichsstock« ist wie der Gerichtsvollzieher beim kleinen Mann, der dem den Offenbarungseid oder wie es heute heißt, die »eidesstattliche Versicherung« abnimmt.
Welcher Bandit, unehrliche oder unehrenhafte Mensch will solch Geschehen, angesichts von erstmal nur wenigen Monaten Regierung der neuen Stadtverordneten, denn wirklich ernstlich schadenfroh belachen? In diesem Falle muß doch sogar angenommen werden, daß aufgrund von Erblasten, solch ein Status winkt?
Daß von der Verwaltung – und dazu gehören ganz ohne Zweifel deren elitäre Führungsgestalten wie etwa Beigeordnete – der Bogen sogar arg überspannt wurde, sieht man leicht an Einschätzungsvermögen und Verantwortungsbewußtsein der Führungseliten, die wie in diesem Falle, der technische Beigeordnete – der für das Desaster zuständig sein sollte – offenbar keineswegs analog der hier geäußerten Erwartungen mitgearbeitet hat.
Und – wer, versteht denn nun noch die unglaublichen Zustände der A Konto- oder Abschlagszahlungen, die lt. UWG-Wurfsendung, weit über die vorliegenden Auftragssummen honorierten …?
Last but not least, will mir in dem Zusammenhang das Schulische erscheinen, das in Übach-Palenberg schon immer ein Thema war. Dieses Mal bin ich wieder zurück auf meinen Boden: Arbeitet besser an den Schulen! Lokales in und aus Übach-Palenberg (farbig – 1)

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